Milchhof Zierer, Bioland, Bayern

Vollmilch, Schulmilch (Natur, Schoko, Vanille, u.v.m); Joghurt (Holunderblüte, schwarze Johannisbeere, Mango-Vanille; u.v.m.)

Die Hofmolkerei Zierer liegt in der eindrucksvollen Landschaft des Freisinger Moos. Das Freisinger Moos ist eines der größten noch erhalten gebliebenen Niedermoorgebiete Bayerns und trägt als Lebensraum gefährdeter Flora und Fauna eine große ökologische Bedeutung. Die kleine Molkerei der Familie Zierer gibt dem Dörfchen Kleinbachern einen besonderen Stellenwert. Das Bioland-Unternehmen vertreibt mit der frisch pasteurisierten Milch ein Stückchen Heimat in der Region.

Die Hofmolkerei Zierer – frische Milch in der Region produziert

Familie Zierer führt den letzten aktiven bäuerlichen Betrieb im Dorf. Sie bewirtschaften über 40 Hektar Land mit Milchvieh. Ihre Tiere stehen auf den hofnahen Weiden und haben im Winter einen Auslauf im Freien. Ein Großteil des Grünlands liegt im Freisinger Moos. Diese Wiesen werden für die Bergung von Heu und Grassilage genutzt. So entsteht die Milch aus rein regionalen „Zutaten“- echt Bayern.

Der Milchhof Zierer – in der Familie gewachsen

Georg Zierer war viele Jahre in einer namhaften Molkerei zuständig für die Trinkmilchproduktion – nun betreibt er seine eigene Meierei. 1980 übernahm Gregor Zierer den elterlichen Hof. Er stellte ihn auf ökologischen Landbau um und trat dem Bioland-Verband bei. Die Nachfrage wuchs und Familie Zierer stockte ihren Betrieb um die dreifache Größe auf. Der ehemals als Nebenerwerb geführte Betrieb ernährt nun die gesamte Familie.

„ Mit der Umstellung auf den ökologischen Landbau haben wir unseren alten Anbindestall in einen Laufstall umgebaut. Außerdem haben wir die Vermarktung unserer Milch selbst in die Hand genommen und in eine Kleinmolkerei investiert, die seit 2010 EU-Zertifiziert ist. Wir beliefern nun Bioläden, Ökokisten sowie seit neuestem Schulen mit frischer Milch regional direkt vom Bauernhof.“

Nährstoffreiche Weiden im Freisinger Land - Milch ist, was die Kuh frisst

Familie Zierer verfüttert in einem hohen Anteil hofeigenes Grundfutter. So bleibt die Qualität der Milch in ihrer Hand. Um die Gesundheit der Tiere zu erhalten wird das Kraftfutter streng limitiert. Als Schmankerl stehen Brotbrösel der Hofpfisterei und Biertreber auf dem Speiseplan – alles in Bio-Qualität.

„Im Stall bekommen sie frisches Kleegras und selbst erzeugtes Futtergetreide. Im Winter füttern wir sie mit Grassilage, Heu und Futtergetreide. Es wird großer Wert darauf gelegt, dass unsere Kühe nur selbst erzeugtes Futter erhalten. Nur in Ausnahmefällen greifen wir auf Öko-Zertifiziertes Kraftfutter zurück. Einzig ein ökologisches Kräuter- Mineralfutter und Salzlecksteine kaufen wir immer zu, um eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen zu gewährleisten.“

Die Frische - Produzenten – eine bunte Herde Damen

„Unsere Milchviehherde sticht durch seine kunterbunte Vielfalt heraus.“

Familie Zierer hält das vielseitige Deutsche Fleckvieh, wie auch die beiden Milchrassen Schwarz- und Rotbunte.

„Das Jungvieh steht mit einem Stier auf der Weide. Es werden Vererber eingesetzt, die besonders gute Zuchtwerte in Gesundheitseigenschaften, sowie in der Nutzungsdauer haben.“

So stehen auch leistungsstarke Kreuzungen der Rassen auf Zierer´s Weiden. Familie Zierer züchtet neben der Milchleistung hauptsächlich auf Langlebigkeit ihrer Tiere.

Produktion bis Vertrieb – alles bleibt in Zierer´s Hand

Die Direktabfüllung von Trinkmilch bedingt die Einhaltung strenger Hygienestandards. Der Verband Bioland setzt hohe Maßstäbe in der Produktion, wie in der Verarbeitung von Frischmilch. So stehen die Verbands-Molkereien in der Pflicht Zutaten aus Bioland-Erzeugung zu verwenden. Die Hofmolkerei Zierer pasteurisiert professionell und füllt nur eigenhändig gemolkene Milch ab. Alle Verarbeitungsstufen bleiben in ihrer Hand - in höchster Frischegarantie:

„Die Milch wird auf 72-74 Grad erhitzt und verlässt mit 5° den Pasteur um unverzüglich abgefüllt zu werden. Eine Person füllt ab und eine weitere Person verschließt die Flaschen und bringt die Milch in die Kühlung um danach mit dem Lieferauto zum Kunden gebracht zu werden.“

Die Hofmolkerei beweist, dass auch kleinere Betriebsstrukturen am Markt Bestand haben. Vielen Dank an Familie Zierer!

Zitate sind der Webseite www.milchhof-zierer.de entnommen.

Geflügelhof Grosser, Biokreis e.V., Bayern

grosser

Der seit 1989 betriebene Grosserhof in Pfarrkofen/Ergolding bei Landshut ist Mitglied im Verband für ökologischen Landbau – Biokreis e.V.
Der Hof wirtschaftet auf dem gesamten Betrieb unter Einhaltung des ökologischen Kreislaufs. Für das Geflügel gibt es Sitzstangen, Sand-bademöglichkeiten, saubere Einstreu, ein Scharraum, Familiennester und Schlechtwetterausläufe, sowie im Sommer Auslauf auf die Wiese.
Durch die verhaltensgerechte Unterbringung in Tageslicht-Ställen und einer geringen Besatzdichte, haben die Tiere sehr viel Platz und fühlen sich wohl. Und das schmeckt man natürlich!
Die Tiere erhalten hofeigenes Biofutter, das aus 70% Getreide, 15% Mais, 10% Erbsen und 5% Sonnenblumenkerne besteht. Weder dem Futter noch dem Trinkwasser werden prophylaktisch synthetische Medikamente
beigefügt, sondern im Gegenteil, die Grossers setzen Mikroorganismen ein.
Im eigenen zertifizierten Geflügelschlachthaus wird das Geflügel geschlachtet und verpackt. So ist für Frische  der Produkte garantiert.

Naturlandhof Wollschläger, Naturland, Bayern
kuehe
Kartoffeln Sorte Nicola und Agria
Aus Pottenau bei Langenpreising, einer Gemeinde im Isartal im Landkreis Freising, kommen die Kartoffeln vom Naturland Hof Wollschläger.
Zu dem Familienbetrieb gehören Betriebsleiter Toni Wollschläger und seine Ehefrau Rita Heilmeier, die Kinder Andreas und Lena und die Großeltern Anton und Gertraud Wollschläger.
Gleich zwei Betriebe werden von ihnen bewirtschaftet: Auf dem 50-Hektar-Hof von Rita wird Getreide angebaut, der Betrieb Wollschläger umfasst 67 Hektar mit verschiedenen Kulturen, darunter Kartoffeln, Getreide (Backweizen, Backroggen, Hafer), Kleegras und Freilandgemüse.
Außerdem betreiben sie eine extensive Ochsenmast mit 60 Ochsenplätzen und halten etwa 100 Legehennen in Freilandhaltung.
1989 haben Rita und Toni ihre beiden Betriebe auf ökologische Landwirtschaft umgestellt und arbeiten seither nach den Richtlinien des Naturland Verbandes.
Wie jeder ökologisch wirtschaftende Betrieb wird der Naturland Hof  mindestens einmal jährlich auf die Einhaltung der EG-Öko-Verordnung und zusätzlich der Naturland Verbandsrichtlinien überprüft. Diese Kontrollen führt eine unabhängige, staatlich zugelassene Kontrollstelle durch.
Zusätzlich wird der Betrieb nach dem Qualitätssicherungsstandard GLOBALGAP (ehemals EurepGAP) zertifiziert, der insbesondere die Punkte Lebensmittelsicherheit, Umwelt- und Arbeitnehmerschutz berücksichtigt.
In der typischen Erdinger Mooslandschaft mit ihren vielen Feldgehölzen und einer großen Vielfalt an Vögeln ist es der Familie ein großes Anliegen, den Natur- und Umweltschutz in ihrer Heimat vorwärts zu bringen. Auf ihrem Hof haben sie ein nachhaltig wirkendes Konzept umgesetzt: Um den Hof herum wurde eine Lindenallee angelegt. Eine Photovoltaikanlage am Hausdach hilft, regenerative Energien zu nutzen, und zur Abwasseraufbereitung wurde eine Pflanzenkläranlage in Betrieb genommen.
Familienbetrieb Vogt   Der Familienbetrieb der Vogts, der bereits seit vielen Generationen geführt wird, liegt etwa 10 km nordöstlich von Freising in Langenbach. Die Vogts haben sich auf Schaf- und Mutterkuhhaltung spezialisiert. Im Sommer grasen die Tiere auf der Weide, im Winter leben sie im Stall mit gemütlicher Stroheinstreu. Zu fressen bekommen sie in der kalten Jahreszeit Getreide und Heu, das auf den eigenen Feldern produziert wird. Die Schlachtung erfolgt ohne Stress bei einer naheliegenden Metzgerei. Zerlegt wird das Fleisch im eigenen Betrieb der Familie Vogt. So kann ganz individuell auf die Bedürfnisse der Kunden eingegangen werden.  
Öko-Obst-Blank OHG, Naturland, Baden-Württemberg Birnen:

Williams-Christ, Conference, Concorde, Alexander- Lucas

Apfel:
Topaz, Rubinette, Pinova, Jonagored, Jonagold, Idared, Golden Delicious, Gloster, Gala, Fuji, Glockenapfel, Elstar, Cox-Orange, Breaburn, Delbar-Estivale, Boskoop

Der Apfel - der Schönsten gewidmet

Unser Apfel – ein harmloser Vertreter? Beileibe nicht. Goethe, Rilke, die Gebrüder Grimm und Aphrodite- von Orpheus bis zum Zankapfel in Zeus Götterstaat bewegt der Apfel Künstler, Mythen und Geschichten. Mit der Inschrift „der Schönsten“ löste er in Zeus göttlicher Damenwelt Zank und Zwietracht aus.

Der Apfel begeistert - und nicht nur den Olymp, sondern auch die Oberschwaben.
Die Region Oberschwaben liegt im Südosten Baden-Württembergs, nahe des Bodensee. Diese Gegend wird überwiegend land- und forstwirtschaftlich genutzt. Hier stehen auf über 20 Hektar Fläche die Obstbäume der Familie Blank.

Eine Familie – Seite an Seite für den Obstbau

Der Obstanbau in der Familie Blank blickt auf eine lange Tradition zurück. 1993 entschied sich die Familie ihren konventionellen Betrieb auf biologischen Anbau umzustellen. Seit dem pflegen Sie ihren Bestand unter Naturland Qualität und bieten zudem die Ernte ihrer Bioland-, Naturland- und Demeter-Partner an.

„Um der großen Nachfrage unserer Kunden gerecht zu werden,
kontinuierlich beliefern zu können und unser Sortenspektrum zu erweitern, vermarkten wir die Äpfel und Birnen von weiteren 10 Bio-Obstkollegen.“

Familie Blank ist es auf diese Weise möglich dem Kunden ein breites Sortenspektrum in einer Bioqualität anbieten zu können

Wachstum und Pflege – das Obstjahr auf dem Blank – Hof

„Die Apfelblüte ist für eine erfolgreiche Apfelernte die wichtigste Grundlage. Die Blütenpracht bietet jedes Jahr wieder einen optischen Genuss.“

Im Frühjahr stehen die Altbäume in voller Blüte; die Jugend wächst heran. Die jungen Bäume benötigen im Frühjahr besondere Aufmerksamkeit der Obstbauern. Zum gesunden Wachstum ist eine gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung unerlässlich. Auf dem Blank – Hof werden die jungen Apfelbäume mit zusätzlichen Kompostbeilagen versorgt- das stabilisiert den Wasserhaushalt und den Nährstoffgehalt des Bodens.

Nach dem Sommer beginnt im Herbst die Erntezeit. Das gesamte Team ist nun beschäftigt die Apfelernte zeitgerecht einzubringen. Gepflückt wird noch in Handarbeit – jeder Baum bis zu 4 mal um allein die reifen Äpfel zu ernten.

Der Winter bringt die verantwortungsvollste Aufgabe mit – das Beschneiden der Bäume. Um die Fruchtbarkeit des Baumes zu erhalten wird er ausgelichtet. So unterstützt der richtige Baumschnitt zur richtigen Zeit das Wachstum und das neue Austreiben – für eine neue gesunde und ertragreiche Ernte.

Temperatur, Luftfeuchte und der passende Sauerstoffgehalt – so bleibt der Apfel frisch

Familie Blank lagert bis zu 750 Tonnen Äpfel im CA- Lager ein. CA steht für „controlled atmosphere“. Im CA-Lager wird der Sauerstoff niedrig gehalten, dafür der Kohlendioxid-Gehalt herauf gesetzt. Eine Temperatur von ca. 1-2 Grad Celsius und eine hohe Luftfeuchtigkeit verlangsamen die Reifungs-prozesse des Apfels. Im Bio-Obsthandel wird die bewährte und unbedenkliche Lagermethode vielerorts praktiziert. So kommen Ihre Äpfel in erntefrischer Qualität in Ihre Ökokiste.

Der Pflanzenschutz in Familie Blanks Obstbau - natürlich, termingerecht und minimal konzentriert

Die Richtlinien des ökologischen Obstbaus verbieten eine Verwendung chemisch-synthetischer Mittel zur Pilz- Unkraut und Insektenbekämpfung. Auch die Gabe von Hormonen zur Blüten-Ausdünnung, wie zur Reifebeschleunigung ist strikt untersagt. Gegen Schorf setzt Familie Blank die natürlichen Elemente Kupfer und Schwefel ein - in geringster Konzentration und optimal terminiert.

„ Schon seit 1996 haben wir auf unserem Betrieb eine eigene Wetterstation, dessen Daten in ein Schorf-Warnprogramm eingepflegt werden. Dieses Programm ermöglicht uns eine termingerechte Platzierung der Schorfspritzungen. Zusätzlich wird der Pflanzenschutz in Abstimmung mit dem „Beratungsdienst Ökologischer Obstbau e.V.“ durchgeführt.“

Gegen Läuse hilft das Kernextrakt des Neembaumes. Diese und viele weitere natürliche Behelfe unterstützen den Obstbauer in der Pflege der Bäume und in der Sicherung der Ernte. Dabei stehen die ganzheitlichen Maßnahmen zur Stärkung des Baumes im Vordergrund. Familie Blank setzt auf die Gesunderhaltung des Bodens und die Förderung von Nützlingen durch Biotoppflege.

Die Honigbiene – unerlässlich für eine erfolgreiche Apfelernte

Einer dieser Nützlinge ist die gemeine Honigbiene. Bienenstöcke zwischen den Baumreihen verraten wer hier als Mitarbeiter beschäftigt ist. Durch ihre Bestäubungstätigkeit sichern die Bienen die kommende Apfelernte. Die Honigbiene ist blütenstet, das heißt, sie sammelt solange als möglich immer Pollen und Nektar der gleichen Apfelsorte - nur arteigener Blütenstaub führt zu einer Befruchtung.

Wir danken Familie Blank für die Apfel-Vielfalt in unseren Ökokisten und ihren „natürlichen“ Einsatz im Pflanzenschutz.

Zitate sind der Webseite oeko-obst-blank.de entnommen.

 

Hallertauer Bio Anguszucht Nandlstadt – Familie Peter Sedlmeier, Naturland in Umstellung, Bayern

Familie Sedlmeier züchtet Herdbuchtiere der Rasse Deutsch Angus unter den Richtlinien des ökologischen Anbaus (Übergangsbetrieb bis Februar 2017). Der Betrieb ist Mitglied bei Naturland.

Die Basis für eine optimale Fleischqualität liegt in einer möglichst artgerechten Tierhaltung.
Die Herden werden im Frühjahr so früh wie möglich auf die Weiden getrieben. Auch im Winter wird versucht, den Rindern möglichst viel Auslauf zu ermöglichen.
Die Kälber bleiben in den ersten 9 Monaten bei der Mutter und ernähren sich auch noch in diesem Alter von der nährstoffreichen Muttermilch, die ausschließlich für die Kälber da ist. Grundsätzlich ist die Hauptfuttergrundlage frisches Gras, Heu, Stroh und Grassilage, frisches Wasser, Mineralsalz und eine geringe Gabe von Kraftfutter.
Diese Fütterung ermöglicht ein langsames Wachstum der Tiere (ca. 800 g / Tag) – denn Fleischqualität und Tierwohl ist Familie Sedlmeier wichtiger als die Menge.
Es wird ein Schlachtalter von 24 Monaten angestrebt und somit kein Kalbfleisch produziert.
Nach dem Reifeprozess wird das Rindfleisch küchenfertig portioniert und in hochwertigen, stabilen Beuteln vakuumiert.

Mehr Infos finden Sie ebenfalls auf der Homepage www.bioangus.de

 

Obergrashof, Demeter, Bayern

 

Fein- und Wurzelgemüse; verschiedene Salatsorten, Kraut, Pastinaken, Sellerie, Kürbis, Broccoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Rettich, Fenchel, Spinat, Radieschen, Lauch, Möhren, Wurzelpetersilie, sowie die Sonderkulturen Chicoree und Kresse.

 

Die Gärtnerei Obergrashof – Leben im und für das Dachauer Moos

Das Dachauer Moos ist eine Niedermoorlandschaft mit Auen, Streuwiesen, Kiefern- und Bruchwäldern nördlich von München – eine Kulturlandschaft von beeindruckender floristischer und faunistischer Artenvielfalt. Es bildet in seiner vielschichtigen Landschaft einen wichtigen Lebensraum und Rückzugsort vieler bedrohter Tiere und Pflanzen. Diese Region ist die Heimat des Obergrashofs. Der Erhalt und die Gestaltung dieser beachtenswerten Landschaft und die Position des Menschen in diesem System prägen die Arbeit des Teams am Obergrashof.

Vier Familien, ein Motiv – das Team des Obergrashof

Vier Familien bewirtschaften über 115 Hektar Nutzfläche – zum Anbau von Fein- bzw. Wurzelgemüse, zur (Er)Haltung des Murnau-Werdenfelder Rindes und zur Versorgung einer kleinen Schafherde.
Das Kollektiv ist vielerlei interessiert. Ihr Kernmotiv besteht in der Bewahrung des Ehemaligen und in der Fortentwicklung des Bewährten zu Neuem– alte Tierarten und Pflanzensorten erhalten hier ihren neuen Stellenwert. Ihre Position in der Öffentlichkeit und die innere Motivation des einzelnen Teammitglieds geben dem Obergrashof den fortwährenden Impuls zur Wissenentwicklung.

Traditionelles Handwerk, neu entdeckt – Gemüseanbau am Obergrashof

Der Obergrashof pflegt seine Kulturen mit dem Häufelpflug nach Turiel. In dieser Form der Bodenbearbeitung wird Gemüse auf Dämmen kultiviert. Die Dammkultur speichert Feuchtigkeit in besonderer Weise und die Pflugarbeitet entwickelt und erhält die Krümelstruktur des Bodens - beste Bedingung für das Pflanzenwachstum. Zum Erhalt der Bodengesundheit und zur Unterdrückung des Schädlingsbefalls verläuft der Anbau in umfangreicher Fruchtfolge. So verlängert eine gute Fruchtfolge die Anbaupause zwischen gleichen Pflanzenfamilien. Der Anbau von Kleegras als Leguminose erhält den Nährstoffvorrat des Bodens.

„Damit werden die Flächen entlastet, das heißt günstigere Fruchtfolgen sind möglich…das gibt Platz für zusätzliche Zwischenfrüchte, wie Blumenmischungen oder Gründüngungspflanzen, was Nützlinge und Bodenleben fördert.“

Sortenerhalt und Saatgutzucht – Erfahrungsaustausch im Netzwerk

Der Obergrashof ist seit dessen Gründung im „Initiativkreis für biologisch-dynamisches Gemüsesaatgut“ aktiv. Das Netzwerk biodynamischer, ökologischer Züchter und Vermehrer besteht europaweit. Die Saatgutvermehrung im ökologischen Gemüsebau ist eine junge Disziplin und lebt vom Erfahrungsaustausch der Züchter und Anwender- der Initiativkreis bildet hier ein lohnendes Netzwerk. So ist es ihnen u.a. gelungen die vom Aussterben bedrohte Kohlrabi-Sorte „Rasko“ weiterzuentwickeln. „Rasko“ wurde so als neue Kultursaatsorte in die Bundessortenliste eingetragen und steht so der Allgemeinheit zur Verfügung.

Nutze was Du schützen willst – der Erhalt des Murnau-Werdenfelser Rinds

Das Murnau-Werdenfelser Rind ist weltweit eine der ältesten Rinderrassen. Seine Heimat ist das Alpenvorland – mit feuchten Wiesen und hügligem Gelände und rauem Klima. Seit Aufkommen der Hochleistungsrassen ist der „Murnauer“ vom Aussterben bedroht. Die Zucht des Murnau-Werdenfelser-Rindes am Obergrashof leistet einen großen Beitrag am Erhalt dieser Rasse. Mit 70 Rindern steht hier die zweitgrößte Herde der Welt. Bulle „Liebstock“ ist zur Zucht anerkannt und seine Herde im Herdbuch eingetragen – so wird die Rasse verantwortungsvoll erhalten und in der Gesellschaft neu positioniert.

Umweltpädagogik - Wissen ohne Erkenntnis führt zu Handeln ohne Verantwortung (Rudolf Steiner)

Wissensaustausch lässt Wissen wachsen und Ideen reifen. Der pädagogische Einsatz der „Obergrashofer“ ist über viele Jahre intensiver Bildungsarbeit zu einem praxisnahen Bildungskonzept ökologischer Landarbeit erwachsen.

„Mehr und mehr wird uns klar, dass wir als biologisch-dynamischer Hof in Großstadtnähe
auch eine Bildungsaufgabe haben“

Der Obergrashof unterstützt die Vereine „Dachauer Moos“ und „Umweltinstitut München e.V.“ Diese initiieren Aktionen für Schulkinder, für die ganz Kleinen und Mittelgroßen. In der Erwachsenenbildung bietet der Obergrashof fachkundliche Seminare und Vorträge, Führungen und Praktika an - ein umfassendes pädagogisches Spektrum auf unterschiedlichsten Begegnungsebenen.

„Oft kommt uns der Gedanke, dass heute die pädagogische Arbeit am Hof in ihrer gesellschaftlichen Relevanz genauso wichtig ist, wie die Nahrungsmittelerzeugung selbst.“

Zeit für Abstraktion und Flexibilität – Ideenentwicklung am Obergrashof

Zeit für Interaktion und Kommunikation ist dem gesamten Team wichtig. Information entwickelt sich zu Wissen durch Reflexion und Austausch. Der „Runde Tisch“, wie auch der „Konzeptkreis“ bilden eine Kommunikationsplattform nicht allein der „Obergrashofer“, hier sind grundsätzlich alle eingeladen, die sich in einer Form dem Hof verbunden fühlen.

„(Mir) erscheint dieses regelmäßige Treffen wie eine Art Dach über dem Obergrashof, welches dabei ist zu gestalten, zu informieren, zusammenzuhalten, zu strukturieren, Neues hervorzubringen und Dinge zu hinterfragen.“

Würdigung der Ganzheitlichkeit – der Obergrashof als Träger des Landwirtschaft - Kulturpreises

Der Verband Demeter würdigt das Gesamtkonzept des Obergrashofes mit der Vergabe des Landwirtschaft – Kulturpreises.

„Der Obergrashof zeichnet sich durch seine ausgeprägte Nachhaltigkeit und Entwicklungsqualität aus.“

Wir danken dem Obergrashof für sein Engagement im Erhalt der Arten-, bzw. Sortenvielfalt und seiner verantwortlichen Arbeit über Generationen.

Zitate sind der Webseite www.obergrashof.de entnommen.

 

Biolandhof Sepp Keil, Bioland, Bayern

 

Grüner und weißer Spargel, Erdbeeren, Schwarzwurzeln               

Anbauverband: Bioland

 

Spargel aus Kapfelberg – Bestes von den Donauinseln

Die Donau bietet entlang ihrer Flussabschnitte vielfältige Lebensräume, besonders in den Altwasserarmen sind über Zeiten außergewöhnliche Biotope entstanden. Eines dieser Biotope ist die Donauinsel unseres Spargelbauern Sepp Keil. Sepps Heimat Kapfelberg (Niederbayern) liegt am Ausgang des Donaudurchbruchs, hier durchquert die Donau die fränkische Alb.

Sepp Keil – aus Bestimmung Spargelbauer 

Sepp Keil kam an den Spargel wie die Jungfrau zum Kind. Auf einem Feld an der Donau wollte über Jahre schlichtweg nichts wachsen. Was tun, fragte sich der Landwirt.

“In der Nachbarschaft Abensberg hat Spargelanbau Tradition. Ich dachte mir; wächst er dort, wächst er auch bei mir. 1992 pflanzte ich meinen ersten Spargel ohne jegliche Erfahrung“

Das ist wagemutig, lebt doch ein Gemüsebauer von den Erträgen seiner Felder. Der Sprung ins kalte (Donau)Wasser war jedoch segensreich. Heute ist der Spargelanbau der Schwerpunkt des Hofes.

Das Donautal – geschützt vom böhmischen Ostwind

Die Felshänge und Buchenwälder am Saum des Donautals schützt Kapfelberg vor dem kalten böhmischen Ostwind. Das Kleinklima im engen Donautal ist aus diesem Grunde mild und wohlig warm. Der Spargel bereitet sich ein Wurzelbett von über fünf Meter Länge; selbst bei hohen Temperaturen wird er optimal über das Grundwasser der Donau versorgt.

Das Schwemmland der Donau – alles was der Spargel braucht

Sepp Keils Felder liegen direkt am Ufer der Donau, und – man staune – in Mitten des schönen Flusses.
Über Jahrtausende brachte die Donau Sedimente mit einem hohen Mineral- und Kalkgehalt mit und lagerte sie an ihren Ufern und im Flussbett ab. So formte sich die ertragreiche Spargelinsel. Schwemmlandböden sind leichte, sandige und warme Böden. In Verbindung mit dem warmen Klima und der guten Wasserversorgung bietet Sepp Keil optimale Verhältnisse für Spargel, Erdbeeren und Schwarzwurzeln in hervorragender Qualität.

Spargelanbau – viele kompetente und fleißige Hände sind gefragt

Bei Sepp Keil hat der Spargel Platz. Raum schenken ist Programm ... weite, luftige Reihen nehmen Pilzen und Pflanzenkrankheiten die Grundlage – Gesundheitsmanagement ganz natürlich. Gedüngt wird mit Kompost und Klee-Einsaat. Spargelanbau erfordert noch (wo)manpower. Unkraut wird von Hand entfernt, bzw. durch mehrmaliges Anhäufeln und Hacken in Schach gehalten.

Spargelernte – an heißen Tagen wächst der Spargel bis zu einen Zentimeter pro Stunde

Sobald der Spargeltrieb aus der Erde schaut, wird er tief im Boden „gestochen“. Oft ist nur ein kleiner Riss im Boden zu erkennen. Jetzt ist Gefühl gefragt, denn der Spargel wächst aus einer Wurzel, oft stehen mehrere Stangen eng beisammen. Sepp Keils Ernteteam hat Wissen und Erfahrung – und eine gehörige Portion Durchhaltevermögen. Ihr Arbeitsutensil dagegen ist einfach – ein gebogenes Stechmesser, eine Kelle, Handschuhe und ein Korb zum Sammeln der Stangen.

Nach dem Johannistag werden die Spargeldämme eingeebnet ... jetzt beginnt die eigentliche Arbeit der Pflanze. Das Spargelkraut wächst im Sommer bis zu zwei Meter hoch und übernimmt die Versorgung der Pflanze. Im Herbst werden die gebildeten Reservestoffe aus dem Grün in den Wurzelstock zurückgezogen; so speichert die Pflanze Energie für die nächste „Spargelzeit“.

Familie. Erdbeeren. Schwarzwurzeln – Sepp´s Leidenschaften neben dem Spargel

Sepp Keil findet starke Unterstützung in seiner Familie. Das ist wichtig. Der biologische Schwarzwurzel- wie auch der Erdbeeranbau erfordern Zeit und intensive Arbeit – und der eigene Anspruch ist hoch.

„Wir wollen für unsere Kunden Erdbeeren produzieren, die schmecken als kämen sie aus dem Garten von der Oma: süß, reif und im Geschmack unschlagbar. "

Das gelingt der Familie. Kosten Sie einmal ... 

Zitate sind der Webseite www.spargel-insel.com entnommen.

 

Biohof Laurer, Bioland, Bayern

Frischgemüse: Erdbeeren, Spargel, Paprika, Peperoni, Aubergine, Chilis, Artischocken, Physalis

Gemüsekonserven: Gurken in allen Variationen, Paprika, Peperoni, Jalapenos, Sellerie, Rote Bete, Rotkohl, Sauerkraut, Rotkohl

Anbauverband: Bioland

Das Isartal - fruchtbare Felder bis zum Horizont

Isar und Vils prägen die Landschaft des Naturparks mittleres Vilstal/ Isartal. Durch ihren mäandernden Verlauf schaffen sie grüne Täler mit saftigen Kräuterwiesen auf wertvollen Böden. Die Menschen hier bewirtschaften seit Generationen die wertvollen Böden dieser einladenden Täler.

Der Biohof Laurer - im Herzen Niederbayerns

Helmut und Christa Laurer sind Teil dieser herzlichen Gegend. Ihr Biohof liegt südöstlich von Landau. Die Beiden bewirtschaften 60 Hektar Boden mit vielerlei Gemüsesorten. Zur Erhaltung ihres guten Bodens nutzen sie zusätzlich 30 Hektar zur Gründüngung. Um eine hohe Qualität im Anbau zu erreichen, werden die Jungpflanzen von Helmut Laurer selbst gezogen.

Das Ehepaar Laurer – ein schlagkräftiges Team

Ein so großer Hof braucht viele helfenden Hände und ein straffes Management. Je nach Saison sind 20-30 Kräfte auf dem Biohof beschäftigt. Christa und Helmut Laurer sind ein eingespieltes Team. „Als gelernte Bankkauffrau ergänzen wir uns in Produktion, Abwicklung und Organisation“. Christa Laurer hat die betriebswirtschaftliche Leitung inne; sie führt die Bücher, koordiniert und kontaktiert. Das grüne Management; sprich Anbau und Planung liegt in Helmut Laurers Verantwortung.

„Ich war gelernter Kfz Mechaniker, als mich 1986 die Neugierde dazu trieb, Bauer zu werden und machte eine landwirtschaftliche Ausbildung. Danach begannen wir mit dem Einlegegurkenanbau.“

Physalis und Chilis – für Exoten schlägt das niederbayrische Herz

Ihre Felder erstrecken sich über das Donau-, Isar- und Vilstal. Die Vielfalt der Böden bietet Laurers die Möglichkeit des sortenreichen Anbaus. Auf den Feldern des Ehepaares steht Frischgemüse, wie Erdbeeren, Spargel, Auberginen, Paprika, Broccoli und echte „Schmankerl“ wie Physalis und Chilis. 

Tüfteln gegen den Import – Paprika aus dem Folientunnel

Was sonst über die Grenzen importiert wird, oder in unseren Landen nur im Gewächshaus gedeiht, wächst im Vilstal in Freilandkultur. Helmut Laurer ist ein Tüftler; zur Schonung der Böden rotieren die Gemüsesorten auf den Ackerflächen, d.h. sie wechseln jährlich ihren Standort. Sensibelchen wie der Paprika – der starken Regen nicht verträgt – benötigen allerdings eine schützende Überdachung. Für diese führte Helmut Laurer das System der wandernden Folientunnel ein. 

Die Erdbeere – Laurers Wegbereiter in den biologischen Landbau

1986 übernahm Helmut Laurer den kleinen Milchviehbetrieb seiner Eltern. Zu dieser Zeit baute er konventionell Einlegegurken für die Konservenindustrie und Erdbeeren an. In der konventionellen Landwirtschaft werden Erdbeeren kurz vor der Ernte gegen Pilzbefall behandelt. Um ihre Kinder guten Gewissens frische Erdbeeren vom Feld essen zu  lassen, hat sich das Paar entschieden, in den ökologischen Anbau zu wechseln. Mitte der 90er Jahre stellten Laurers ihren gesamten Betrieb auf biologische Landwirtschaft um. Seit über einem Jahrzehnt baut das Ehepaar nun Erdbeeren in Bio-Qualität an.

Mit dem ökologischen Gedanken fand Helmut Laurer die Wertschätzung seines Handwerkes wieder. Die Abhängigkeit von der Konservenindustrie brachte Druck und wenig Wertschätzung mit sich. Heute vermarktet das Paar seine – nunmehr biologischen – Sauerkonserven im eigenen Handel. 

Ihre Hofbiografie beweist:

„Erfolgreich ist man, wenn man seine Arbeit aus dem Herzen heraus macht“
Zitat: Helmut Laurer

Zitate sind der Webseite www.biohof-laurer.de entnommen.

 

Neumarkter Lammsbräu, Bayern

Bio-Mineralwasser, Bio-Limonade, alkohlfreie Biere, Bierspezialitäten

Neumarkt ist eine florierende, lebendige Stadt in der Oberpfalz. Fortschrittliche Stadtpolitik und nicht zuletzt innovative Unternehmen wie die Neumarkter Lammsbräu haben diesen Standort geprägt, der wiederholt mit dem Titel „Stadt der Weltdekade für nachhaltige Bildung“ ausgezeichnet wurde.

Die Neumarkter Lammsbräu blickt auf eine lange Unternehmenstradition zurück. 1628 erstmalig urkundlich erwähnt, bestimmt seit 1800 die Familie Ehrnsperger die Geschicke der Brauerei.

„Für den heutigen Erfolg ist maßgeblich Dr. Franz Ehrnsperger verantwortlich, der sich vor über 30 Jahren – noch lange bevor Bio und Nachhaltigkeit zu modernen Schlagwörtern wurden – zum Ziel setzte, mit ökologisch angebauten Rohstoffen, traditionellen Brauverfahren und einer nachhaltigen Unternehmenskultur köstliche Bio-Getränke herzustellen und dabei Umwelt und Ressourcen zu bewahren.“

Heute haben sich 102 Mitarbeiter der nachhaltigen Unternehmensphilosophie verpflichtet. Sie tragen den Produktionskreislauf vom Rohstoff über die eigene Bio-Mälzerei bis zur verkaufsfertigen Flasche in in eigener Sorgfalt.

Ökologisch und Regional – die Rohstoffe der Neumarkter Lammsbräu

„Nur die besten ökologischen Rohstoffe, die ohne Kunstdünger, ohne Agro-Gentechnik und ohne chemische Pflanzenschutzmittel angebaut werden, das naturreine Mineralwasser aus eigener Quelle, handwerkliche Brautradition und jede Menge Leidenschaft erschaffen das köstliche Bio-Bier der Neumarkter Lammsbräu.“

Bio-Braugerste, Bio-Dinkel und ganzer Bio-Naturdoldenhopfen stammen aus ökologischem Anbau der Region. Rund 100 Bio-Landwirte zählen zu der Erzeugergemeinschaft, die seit Jahren eng mit der Brauerei zusammenarbeitet. Das von der Lammsbräu ins Leben gerufene Projekt „Fair zum Bauern“ ermöglicht Bio-Bauern einen sicheren und wirtschaftlichen Ertrag.

„Nach der Ernte hat so die Neumarkter Lammsbräu immer die erste Wahl bei Hopfen und Getreide. Bei drei bis vier Mal teureren Rohstoffpreisen für Bio-Hopfen und Bio-Braugerste spielt die vertrauensvolle Zusammenarbeit für Erzeuger und Abnehmer eine entscheidende Rolle.“

Ihr gemeinsamer Einsatz gilt nachhaltigen Projekten, , „wie zum Beispiel dem Erhalt genfreier Agrarflächen, dem Schutz der Kleinorganismen durch Blühstreifen und der natürlichen Bodenpflege."

Eigenes Malz, naturreines Wasser und der Verzicht auf Convenience – das Neumarkter Qualitztätsversprechen

Die Neumarkter Lammsbräu setzt ausschließlich ganzen, unbehandelten Naturdolden-Aromahopfen ein . Auf Convenience-Produkte wie Hopfenpellets, -pulver oder -extrakt, die nicht ganz der natürlichen Zusammensetzung des Hopfens entsprechen, wird vollständig verzichtet.

Besonders stolz ist die Neumarkter Lammsbräu auf ihre eigene Bio-Mälzerei. Als einzige Brauerei in Deutschland halten wir so den Entstehungsprozess ihrer Bio-Biere vom Anfang bis zur Auslieferung in den eigenen, sorgsamen Händen. Hier, bei der Entstehung des Malzes, zaubern unsere selbst ausgebildeten Mälzer durch unterschiedliche Temperaturen und Darrzeiten bereits feinste Variationen in Geschmacksbild und Farbe, die später den Charakter des Bieres entscheidend mitprägen.“Das Mineralwasservorkommen der BioKristall Quelle ist durch die mächtigen Tonschichten des Neumarkter Jura vor Umwelteinflüssen geschützt. Über Jahrhunderte sickerte das Quellwasser langsam durch die Gesteinsschichten und erhält so seine Reinheit und natürliche Mineralisierung.

„Dank der hohen Güte wird das Quellwasser ohne zusätzliche Aufbereitung oder Entkalkung verwendet.“

Um die Quelle auch für die nächsten Jahrhunderte zu erhalten, entnimmt die Brauerei nur die nachsickernden Mengen zur Zubereitung ihrer Bio-Getränke.

„Neben dem Bio-Bier profitieren auch die Bio-Erfrischungsgetränke von der Qualität und dem reinen, neutralen Geschmack des Quellwassers. Pur abgefüllt wurde es als erstes Biomineralwasser zertifiziert.“

Ursprünglich gebraut – das Handwerk der Neumarkter Lammsbräu

Die Braukunst in Neumarkt ist handwerklich. Hopfen, Malz und Quellwasser werden in einem schonenden, werterhaltenden Verfahren verarbeitet - traditionell im Kupferkessel.

„Das Niedrigtemperatur-Brauverfahren fördert den natürlichen Werdegang des Bieres und gewährleistet eine harmonische Geschmacksentfaltung.“

Schnellgärverfahren und Veränderungen an Geschmack oder Farbe erlaubt die Lammsbräu nicht.

„Ob naturtrüb oder filtriert, durch die schonende Herstellung und den Verzicht auf Stabilisations- oder Konservierungsstoffe, bleiben alle natürlichen, wohltuenden Pflanzenwirkstoffe im Bier erhalten.“

Nachweislich gesund – die alkoholfreien Biere der Neumarkter Lammsbräu

Die alkoholfreien Biere der Neumarkter Lammsbräu entstehen in einem selbst entwickelten Prozess. Die Bierwürze fermentiert, ohne die Entstehung von Alkohol.

„Das garantiert den typischen, würzigen Geschmack und hat den Vorteil, dass - im Unterschied zu den meisten anderen alkoholfreien Bieren in Deutschland - der Alkohol nicht nachträglich künstlich entzogen werden muss.“

In wissenschaftlichen Tests konnte die gesundheitsfördernde Wirkung der alkoholfreien Lammsbräu Biere bestätigt werden.

Verantwortung leben – Genuss schaffen

Für ihre verantwortungsvolle und nachhaltige Unternehmenskultur wurde die Neumarkter Lammsbräu vielfach ausgezeichnet (mehr Infos unter www.lammsbraeu.de/verantwortung/auszeichnungen.html). Im Einsatz gegen Agro-Gentechnik, bei regionalen Projekten wie z.B. Blühstreifen und Bio-Kulturlandschaften, mit zahlreichen Mitarbeiter-Aktivitäten und natürlich mit dem Neumarkter Lammsbräu Nachhaltigkeitspreis, der dieses Jahr bereits zum 11. Mal an engagierte Projekte rund um die Nachhaltigkeit vergeben wurde, unterstreicht die Lammsbräu immer wieder ihre Rolle als Bio- und Nachhaltigkeitspionier. Alle Erfolge, aber auch die weiteren Ziele und Optimierungsmöglichkeiten in der eigenen Öko-Bilanz wurden dieses Jahr bereits zum 20igsten Mal im Lammsbräu Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. 2011 wurde dieser zum wiederholten Male mit dem IÖW/future-Ranking Award ausgezeichnet.

Zitate sind der Webseite www.lammsbraeu.de entnommen.

 

Riedenburger Brauhaus, Bioland, Bayern

Urgetreidebiere, Weissbiere und traditionelle Biere in Bioland-Qualität

Riedenburger Brauhaus, Riedenburg (Altmühltal)

Bayern ist in aller Welt für seine Brautradition bekannt, doch bis zum 30 Jährigen Krieg war der Wein das Hauptgetränk im Freistaat. Erst Herzog Maximilian I. kultivierte das Brauhandwerk in seinem Land. Bis dahin wurde in dörflichen Kommunbrauhäusern nach „eigener Fasson“ gebraut. Die Riedenburger Brauerei wurde 1866 gegründet - als das Bürgerbrauwesen noch Bestand hatte. Familie Krieger braute erstmalig nach dem bayrischen Reinheitsgebot - mit Hopfen, Malz, Hefe und Wasser.

Heute leitet Michael Krieger die Riedenburger Brauerei in der 4 .Generation. Er führte das Unternehmen an den ökologischen Markt. Seit 1994 arbeitet die Riedenburger Brauerei nach Bioland-Richtlinien.

Den eignen Weg verfolgen – das Konzept der Riedenburger Brauerei

Die Brauereiwirtschaft entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten unter dem Druck des Marktes. Konzentrationsprozesse in der Branche führten zu einem Rückgang regionaler Brauereien . „Die Rahmenbedingungen für kleine mittelständische Brauereien änderten sich in den 80-iger Jahren rasant. Viele Kleinbrauereien gaben auf." Michael und Martha Krieger entwickelten ihr eigenes Unternehmenskonzept um den Fortbestand des Familienbetriebes zu sichern.

„Auf der einzig verantwortbaren Verbindung von Ökologie und Ökonomie baut die heutige ökologische Brauphilosophie, die Nachhaltigkeit und Bierqualität gleichermaßen verpflichtet ist.“

Reinheit und Ursprüngliches – Qualität der Riedenburger Brauerei

Die Riedenburger Brauerei schätzt das ehrliche Handwerk. Der Vorzug alter Getreidesorten, die reine und schonende Verarbeitung der Rohstoffe und der Verzicht auf künstliche Filtration stehen für die Qualität ihrer Verfahren.In der Massenabfüllung entwickelte sich die Filtration zur Notwendigkeit, um die Haltbarkeit der Biere zu erhöhen. Unter Genießern ist die künstliche Filtration umstritten, sie nimmt dem Bier wichtige Geschmacksträger. Michael und Martha Krieger nutzen die Spelzen der Braugerste zur natürlichen Filtration. Riedenburger Biere schmecken dadurch mild, vollmundig und vielschichtig.

„Höchste Qualität wird nur durch handwerkliche Bierherstellung und durch hochwertige ökologisch angebaute Zutaten erreicht. … Bei unserem werterhaltenden und traditionellen Brauverfahren bleiben die Biere naturbelassen durch Verzicht auf Filtration. Wertstoffe wie Eiweiß und Spurenelemente verbleiben im Bier. Sie tragen zu einer verbesserten Bekömmlichkeit und natürlichem Geschmack bei. Der hohe Eiweißgehalt der Urgetreidesorten Einkorn, Emmer, Dinkel führt zu erhöhtem Wohlgeschmack.“

Die Riedenburger Brauerei verbindet das moderne Brauhandwerk mit traditionellen Verfahren.

„Dies ist umso wichtiger, je natürlicher Rohstoffe und Verarbeitung sind. Deshalb nutzen wir das Wissen und die Rezepturen unserer Vorfahren wieder, die in Einklang mit der ökologischen Brauweise stehen.“

Rohstoffe mit Charakter - Ursorten der Riedenburger Brauerei

Die Riedenburger Brauerei verwendet unter anderem Urgetreidesorten. Michael und Martha Krieger förderten den Aufbau einer Erzeugergemeinschaft für ökologisches Getreide und Hopfen. Dinkel, Emmer und Einkorn werden so im ökologischen Klostergut der Benediktinerabtei Plankstetten und von Bioland-Landwirten aus der Region angebaut.

„Der Ertrag ist relativ gering, weshalb sie in den vergangenen Jahrzehnten für die konventionelle Landwirtschaft uninteressant geworden sind. Ihr wunderbarer Geschmack und ihr hoher ernährungsphysiologischer Wert ist Grund für uns daraus wieder wohlschmeckende Biere zu machen.“

Das Brauwasser wird der hofeigenen Urquelle entnommen. Das Wasser mit dem Prädikat „von ursprünglicher Reinheit“ wird naturbelassen ohne chemische Aufbereitung verwendet.

Möglichst naturbelassen – das Brauhandwerk der Riedenburger Brauerei

Getreide und Wasser bestimmen den ersten Schritt des Brauens. Das Keimen des Getreides im Wasser ist das bekannte Mälzen. Das Riedenburger Brauhaus gibt diesen Schritt nicht aus der Hand – eigenes Wasser, geprüftes Getreide, eigenes Malz sind die Sicherung der Riedenburger Qualität. Die Würze wird mit Hopfen gekocht. Die Riedenburger Brauerei setzt ganze Hopfendolden ein- ohne Schwefel-konservierung und Lösungmittelbehandlung. Die Hefe leitet den Gärvorgang ein. Die Riedenburger Hefe ist stammt aus eigener Reinzucht; angesetzt mit gentechnikfreien Zutaten. Die natürliche Gärung und Reifung benötigt ausreichend Zeit; bis zu 90 Tagen darf das Riedenburger Bier gären. In der folgenden Nachreife entwickelt das Bier seinen milden Charakter.

Ganzheitlich Verantwortlich – die nachhaltige Firmenpolitik der Riedenburger Brauerei

Der Trend der nachhaltigen Ernährung rückt die ökologische Erzeugung in den Vordergrund der Lebensmittelproduktion. Die Riedenburger Brauerei trägt hier eine wesentliche Verantwortung über ehrliches Handwerk, Gesundheit des Konsumenten, regionale Förderung und Schonung der Ressourcen. Ihre Rohstoffe aus ökologischer Landwirtschaft sind umweltschonend angebaut.Der Einsatz alter Getreidesorten gibt ihnen einen neuen Platz am Markt. Der Vorzug regionaler Rohstoffe stärkt die heimatliche Wertschöpfung und erhält die klein-bäuerlichen Strukturen des Altmühltals. Nicht zuletzt ist es der Codex der ordentlichen Braukunst, die wir schmecken und geniesen.

 „So sind es zum einen die ökologischen Rohstoffe, wie auch unsere ganzheitliche ökologische Überzeugung, die uns motiviert, Bier als Ganzes zu brauen und ihm seine gesundheitsförderlichen Eigenschaften nicht zu entziehen. Damit leisten wir mehr, als es selbst die strengen Bio-Vorschriften verlangen.“

 Mehr zum Handwerk der Riedenburger Brauerei finden Sie unter: www.riedenburger.de

 

Perger Säfte, Bioland, Bayern

Obst- und Gemüsesäfte, Nektar, Limonaden, Sirup, Glühwein, Cidre

Die Saftkelterei Perger- in guter Tradition des Obstanbaus Oberbayerns

Das Fünfseenland Oberbayerns begeistert durch seine eindrucksvolle hügelige Moränenlandschaft.

In dieser agrarwirtschaftlich geprägten Landschaft rund um den Ammersee liegt das Hofgut der Familie Perger mit seinen über 50 Hektar großen Obstplantagen. Familie Perger hat am Ammersee eine lange Tradition und eine bewegende Geschichte. Bereits seit 60 Jahren erzeugen sie aus ihren Äpfeln, Johannis-  und Aroniabeeren, sowie Holunderfrüchten naturreine Säfte hochwertigen Standards. Seit 1986 sind sie unter dem Bioland- Siegel zertifiziert.

Geschichte und Fortschritt – die Entwicklung der Kelterei Perger

„Es ist schon über 50 Jahre her, dass Maximilian von Perger mit nichts als Idealismus nach Breitbrunn am Ammersee kam. In der oberbayerischen Idylle wollte er den Krieg hinter sich lassen und eine Zukunft aufbauen. Wenige Jahre später entdeckte der Elektrotechniker seine wahre Liebe für Fruchtsäfte. Aus den Bremszylindern eines Eisenbahnwaggons baute er die erste Obstpresse und legte damit den Grundstein für ein erfolgreiches Familienunternehmen: die Kelterei Perger.“

Aus der Idee, eigenes Obst zu Säften zu veredeln, erwuchs eine beispielgebende Erfolgsgeschichte.
Anfang der 70er Jahre errichtete Familie Perger eine moderne Abfüllanlage, setzte Pflückmaschinen und automatische Pressen ein. Diese erfordern noch immer echte Handarbeit; die Verarbeitung des Obstes ist jedoch schonender und entlastet das gesamte Team - immerhin verlassen bis zu 2 Millionen Flaschen jährlich den Perger Hof.

Trotz allem Fortschritts, die Grundsätze blieben – es zählt allein das Aroma natürlicher Früchte.

„Allein durch hochwertiges Obst entsteht der natürliche, aromatische und charaktervolle Geschmack“

Der Leitgedanke der Qualität – über Generationen erhalten

In den 80ern übernahm Johannes von Perger die väterliche Kelterei. Er leitet sie seitdem unter Bioland-Richtlinien.

„Aus diesem Grund werden die Früchte erst dann geerntet, wenn sie ihren optimalen Reifezeitpunkt erreicht haben. Pflückfrisch werden sie so schonend wie möglich verarbeitet, um das Aroma und die wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren.“

Bis zum schlussendlichen Gebrauch lagert der Saft in sterilen Tanks.

„Erst einen Tag vor der Abfüllung in die Flasche öffnen wir den Tank und pumpen den Saft in die Anmischung. Dort werden alle Komponenten des Fertigproduktes gemischt, z.B. Apfel- und Johannisbeersaft.“

Reine Qualität ist Johannes von Pergers oberste Prämisse- ohne Zusatz künstlicher Konservierungsstoffe. Kundige Gaumen und scharfe Augen prüfen die Safterzeugnisse in ihrer Qualität ehe sie für uns Kunden verkaufsfertig abgefüllt werden. 

Lucullus – eine gelungene Überraschung aus der Bio-Kelterei

Die Bio-Kelterei ist ein innovativer Betrieb. Aus feinsten Bio-Direktsäften komponierte Johannes von Perger die neueste Produktlinie Lucullus Saft Cuvée in 6 unterschiedlichen Sorten. Die Saft-Cuvées entsprechen dem Nuancenreichtum gelungener Weine. Saft Genuss mit Wein Appeal ohne Alkohol.

Die Obstbauern der Perger Kelterei - gutes biologisches Handwerk mit Sicherheit

Langjährige Partnerschaften mit seinen Zulieferern sichern Johannes von Pergers Vertrauen in die Qualität der Rohstoffe. Unter den Richtlinien des Bioland-Verbandes produzieren alle Landwirte unter Verzicht auf künstliche Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel - natürlich frei von Gentechnik. Sie pflegen den Boden und entlasten den Wasser- sowie den atmosphärischen Kreislauf. Eine aufbauende Bodenbewirtschaftung und der Respekt der Naturkreisläufe ist Johannes von Perger wichtig. Seine biologische Landarbeit wird  tierisch unterstützt -der ahnungslose Besucher staunt über bis zu 140 Schweine in Perger ´s Obstgärten.

„Zum einen sparen sie einen Arbeitsgang in der Bodenpflege ... - die Steckdosenschnauzen leisten gute Bodenbearbeitung. Zum anderen sind sie lästigen Nagern auf der Spur.“

Familie Perger lebt, was wirklich zählt: die Wertschätzung der Natur und des Menschen. Das macht ihre Produkte so sympathisch.

Zitate sind der Webseite www.perger-saefte.de entnommen.

 

{Voelkel GmbH}

Voelkel GmbH, Demeter, Niedersachsen

Säfte aus reinen Frucht- und Gemüsesorten

Das Wendland gehört zu den dünnbesiedelten Gebieten Niedersachsens. Die Kulturlandschaft wurde in ihrer Geschichte durch den Menschen geprägt; vielgestaltig liegt sie heute da, wie ein kleines historisches Mosaik. Völkerwanderungen, Sachsenkriege, Ritterorden, Bauernrevolten-die Pevestorfer lebten seit jeher in enger Beziehung mit ihrem (Um)land. Ein Ökosystem aus Wiesen-, Wald- und Flusslandschaften in denen zahlreiche Tier- und Pflanzenarten ihren Lebensraum gefunden haben. Die Saftmanufaktur Voelkel GmbH ist in dieser Region ein wichtiger Arbeitgeber geworden. Als mittelständisches Unternehmen beschäftigt sie rund 150 Mitarbeiter und bietet regionalen Obstbauern die Abnahme ihrer Erträge.

Der biologisch-dynamische Grundstein-die 1. Generation Voelkel

Nachhaltige Wirtschaftsstrukturen, soziale Führungskonzepte und ein bewußter Umgang mit Natur, Tier und Mensch prägen das ganzheitliche Leitbild der Demeter-Philosophie. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft vertritt das konsequenteste Leitbild des ökologischen Landbaus. Magret und Karl Voelkl formten die Basis des heutigen Unternehmens unter biologisch-dynamisch Gesichtspunkten.

„In den 20er Jahren siedelten Margret und Karl Voelkl als Pioniere im Geiste der Wandervögel auf den Höhbeck, einen dünn besiedelten Landstrich an der Elbe.“

Margret und Karl Voelkl legten einen Garten mit Beerensträuchern und Obstbäumen an und bewirtschafteten ihn nach antropophischen Gesichtspunkten. Aus ihrer eigenen Ernte und aus den Erträgen der regionalen Streuobstwiesen entstanden die ersten Voelkel-Säfte.

Entwicklung der Voelkel GmbH – Bio von der Pike auf

Haben die Gründer Margret und Karl Voelkl noch mit der mobilen Saftpresse gearbeitet, entwickelte sich das Familienunternehmen mit Harm Voelkl zu einem überregionalen Begriff. Seit den 80ern steht nun die 3. Generation der Familie in der „Pflicht“. Mit Stephan Voelkel erlebt das Unternehmen die Ära des Öko-Booms. Seine unternehmerische Kreativität brachte Voelkel den Durchbruch auf dem Bio-Markt.

Auswahl und Transparenz – Bekannt schafft Vertrauen

Voelkel bezieht seine Naturstoffe aus dem In- und Ausland. Heimische Früchte werden bevorzugt aus Deutschland, bzw. regional bezogen. Vom Anbau bis zur Veredelung der Früchte sind die Produktwege transparent und die landwirtschaftlichen Partner bekannt.

„Bei rund 98% unserer Lieferanten handelt es sich um langjährige Partner, denn wir sind der Ansicht, dass wir nur durch langfristige, partnerschaftliche Beziehungen zu unseren Obst- und Gemüseanbauern auch für die Qualität der eingesetzten Rohwaren bürgen können. Gemeinsam erarbeitete und auf lange Sicht ausgelegte Verträge sichern unseren Bedarf an hochwertigen Rohwaren und geben unseren Lieferanten zudem Planungs- und finanzielle Sicherheit. Möglich ist das nur durch faire Konditionen und einen ständigen Dialog, denn Langfristigkeit funktioniert nur, wenn alle Seiten zufrieden sind.“

Qualtitätsanspruch der Voelkel GmbH – 100% reiner Direktsaft

Nach Demeter-Standards werden Voelkel-Säfte aus reinen Frucht- und Gemüsesorten gepresst –ohne Beimischung von Zusatz- oder Aromastoffen. Konzentrate und Farbstoffe werden nicht eingesetzt. Technische Weiterentwicklung und schonende Verfahrensabläufe ermöglichen den Erhalt wichtiger Inhaltsstoffe vom Roherzeugnis bis in die Saftflasche. Die betriebseigene Analytik garantiert die Sicherheit und Qualität der Roherzeugnisse und überwacht die gesamte Verfahrenskette. Einige Grunderzeugnisse aus dem Ausland, werden bereitsim Ursprungsland der Früchte zu Püree oder Saft verarbeitet.

Engagement der Voelkel GmbH - in der Region und international

Voelkel fördert die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung. Die Stiftung begleitet Kinder und Jugendliche, die ihr Leben selbstbewusst, couragiert und in eigener Initiative gestalten möchten. Über das Kinderhilfswerk Plan unterstützt Voelkel Projekte in Entwicklungsländern mit sozialer oder umweltaktiver Motivation.Über die Grenzen hinaus vertritt Voelkel Fairtrade-Projekte ihrer landwirtschaftlichen Partner.

Voelkel ist Mitglied des Vereins Ökoregio e.V. - mit 150 weiteren Unternehmen setzen sie auf nachhaltiges Wirtschaften im Einklang von Mensch und Natur. Die Vermarktung heimischer Streuäpfel schützt regionale Streuobstwiesen. Die Positionierung der Rodelika-Möhre am Markt sichert den Anbau samenfester Kulturen.

Nachhaltigkeit der Firmenprozesse – Voelkel (Inter)national

„Um Ressourcenverbrauch und Emissionen so gering wie möglich zu halten, setzen wir auf effiziente Prozesse und moderne Anlagen. Laufend werden Investitionen getätigt, um die Maschinen auf dem neusten Stand der Technik zu halten und Prozesse zu optimieren.“

Voelkel setzt Standards - in Deutschland wie in den Erzeugerländern seiner Importprodukte. Das Unternehmen vertritt den nachhaltigen Gedanken international und prägt zukunftsweisende Strukturen über die Grenzen hinaus.Zulieferer und Partner verpflichten sich nachhaltiger Wirtschaftsprinzipien in Anbau, Produktion, wie im Personalmanagement.

 „Wir integrieren nachhaltige Prinzipien in unsere Prozesse und in unsere gesamte Wertschöpfungskette. Zum Schutz der natürlichen Ressourcen haben wir klare Ziele und Meilensteine definiert. Damit erfüllen wir eine Vorbildfunktion, die wir auch in Zukunft weiter ausbauen werden.“

Ausgezeichnete Nachhaltigkeit – Qualität, Fairness, Transparenz

Voelkel wurde für „Vorbildliches Engagement und Integration des Nachhaltigkeitsgedankens in die eigenen Strukturen und Prozessen.“ mit dem „nawi Award für nachhaltiges Wirtschaften“ ausgezeichnet. Voelkel beweist, dass nachhaltige Strategien auch in mittelständischen Unternehmen umsetzbar sind.

„Die Jury hat … die Fairness gegenüber Zulieferern, Transparenz in der Lieferkette und die behutsame Ausdehnung in den Massenmarkt überzeugt.“


Zitate sind der Webseite www.voelkeljuice.de entnommen.

 

ÖMA - Ökologische Molkereien Allgäu, Bayern

Frisch- und Hartkäse; Schnitt-, Weich- und Reibekäse in großer Vielfalt und mit regionalem Charakter; Butter, Tee- & Kaffeesahne

Die ÖMA Beer GmbH – Käse mit Allgäuer Charakter

Die Alpen in ihrer vielfältigen Schönheit sind ein Zeugnis gewaltiger Kräfteeinwirkungen. Noch heute rufen sie Bewunderung und Faszination hervor. Als Teil dieses Monumentes lebt das Allgäu mit und von dieser landschaftlichen Vielfalt. Der Respekt der Bevölkerung und die pflegliche Nutzung der Landschaft erhält diese abwechslungsreiche Region.

„Die Schönheit unserer Landschaft scheint seit Anfang der 80er auch eine besondere Wirkung auf die auszuüben, die täglich mit ihr arbeiten … Offensichtlich hat das Erleben unbelasteter Natur viele Landwirte bewogen, unsere wunderschönen Kulturlandschaften in ihrer Reinheit zu pflegen und zu erhalten.“

Das Allgäu ist geprägt von der Milchwirtschaft. Das Handwerk des Käsers blickt hier auf eine über 150 jährige Tradition zurück. 1987 gründeten Familie Beer die Ökologischen Molkereien Allgäu. Mit der Jahrhundertwende verkauften sie den Betrieb an ihre genossenschaftlich organisierten Liefermolkereien und somit an ihre Allgäuer Milchlieferanten.

Der Grundstein heutiger Maßstäbe – die Biopioniere und Firmengründer Beer

„Als Bios der ersten Stunde haben die Firmengründer Heide und Herrmann Beer mit ihren Überzeugungen den Grundstein für das gelegt, was sich im Laufe der Jahre zur Selbstverständlichkeit bei den ökologischen Molkereien Allgäu entwickelt hat“

Die ursprünglichen Ziele der Familie Beer setzen sich in der heutigen Firmenphilosophie fort. So ist es ein unternehmerischer Grundsatz regionale Arbeitsplätze zu sichern, faire Milchpreise für die Erzeuger zu garantieren, und die ökologisch bewirtschaftete Fläche zu vergrößern, . Im Ausbau des ökologischen Fachhandels und der nachhaltigen Produktion sieht sich die ÖMA in einer wesentlichen Vorbildfunktion.

Nachhaltigkeit in strenger Konsequenz – die ÖMA - Produktion

Der ökologische Landbau erhält das regionale Bild und schützt die entstandenen agrarischen Biotope - der Bio-Bauer leistet aktiven Naturschutz. Die Landwirte und Käser der Ökologischen Molkereien Allgäu schaffen Voraussetzungen für gesunde Böden, sauberes Wasser und faire Arbeitsplätze. Der Ehrgeiz der ÖMA liegt in einer konsequent ökologisch durchgeführten Produktion. Sie beginnt bei der biologischen Milchproduktion und wird in der Veredelung zum Käse weitergeführt; die ÖMA trägt jedoch ihren Grundsatz der Nachhaltigkeit weit über Produktherstellung hinaus. Von der Energieversorgung, über die Produktentwicklung bis zur Verpackungsgestaltung steht die gesamte Betriebswirtschaft unter dem Banner der Nachhaltigkeit.

„Nachhaltiges Handeln endet nicht bei der Warenqualität. Ohne ideologische Verbrämung bedeutet „ Leben in Einklang mit der Natur“ nichts „müslimäßiges“. Diesem Image sind wir in unserer Branche längst entwachsen, ohne dabei außer Acht zu lassen, dass sich auch eine soziale Verantwortung aus nachhaltigem Handeln ergibt.“

Qualitätssicherung in Sachen Käse – „Ö“ MA bürgt für echt „Öko“

Die Anbau-Verbände des Bio-Gewerbes erzielen eine hohe Produktqualität durch strenge Maßstäbe in den ökologischen Arbeitsweisen. Ihre Richtlinien sichern so die Ideale der biologischen Veredelung, die Transparenz in der Produktkette und einen nachhaltigen Umgang mit Mensch, Tier und Ressource – allen wirtschaftlichen Einflüssen zum Trotze. Der ÖMA Philosophie zugrunde gelegt ist ein Vertrauen in die gute handwerkliche Praxis ihrer Milcherzeuger. Das genossenschaftliche System bedingt einen partnerschaftlichen Kontakt mit den Landwirten - man kennt sich. Über diese Vertrautheit hinaus kontrolliert die ÖMA zusätzlich deren ökologische Produktion.

„Unser „Ö“ verpflichtet uns, genau darauf zu achten, welcher Bauer uns die Milch liefert, wie seine Tiere gefüttert werden und wie sie aufgestallt sind und wie unsere Käser die frische Milch verarbeiten. … Wir verlassen uns bei der Auswahl unserer Partner neben unseren Instinkt und Erfahrung auf die strengen Kontrollen der Bio-Anbauverbände.“

Käsereihandwerk der ÖMA – rein soll´s sein

Geschmack und Qualität eines Käses werden, neben der guten fachlichen Praxis, durch die Milchqualität entschieden. Bei der ÖMA wird die frische Milch ohne unnötige Zusatzstoffe verarbeitet.

„Für Käser ist die Milchqualität entscheidend. Diese wiederum hängt maßgeblich mit der Fütterung zusammen. Deshalb verarbeiten wir bevorzugt mit Milch deren Erzeugerinnen nur mit Gras und Heu gefüttert wurden.“

Die Käser der ÖMA arbeiten allein mit der reinen Milch, Lab und Salz. Ihr Handwerk wird geleitet von den strengen Regeln der Bio-Verbände. 96% der deutschen ÖMA-Käse sind verbandszertifiziert. Sie verzichten auf den Einsatz von Verarbeitungshilfen, wie antibiotische Reifehilfen, und Käsen allein nach guter fachlicher Praxis und in alter Tradition.

Mehr Eindrücke der oberschwäbischen Landschaft, über die Kultur und die gute Tradition des Käsens finden Sie auf der Homepage der Ökologischen Molkereien Allgäu: www.oema.de. Viel Spaß!