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Fenchel - einst von den Römern nach Süddeutschland gebracht...

Nicht jedermanns Leibspeise durch den sehr aromatischen, anis-ähnlichen Geschmack und trotzdem - vor allem in Italien ist der kalorienarme, nährstoffreiche Fenchel sehr beliebt. Der Gemüsefenchel, wie wir ihn heute kennen wird erst seit einigen Jahrzenten, vor allem in Nordafrika und Südeuropa angebaut.

Saison hat Fenchel in unserer Region von Juli bis Oktober - in dieser Zeit ist es für die sonnenverliebte Knolle, die nährstoff- und basenreichen Lehm- oder Lössboden und ausreichendes Gießen liebt, möglich, auch in Süddeutschland ihre zwiebelartigen weiß- bis hellgrünen Früchte zu bilden.


In Italien werden bis zu 5kg jährlich pro Kopf verzehrt und es gilt, dass Fenchel jedes Gericht bereichert, den guten Geschmack verfeinert und den schlechten übertönt.

Der zur Familie der Doldenblütler gehörende Fenchel stammt ursprünglich aus Kleinasien und dem Mittelmeerraum. Seine sogenannte Urform - der wilde Fenchel - war schon in der Antike als Arzneipflanze und Küchengewürz sehr bekannt.

Ob heiße Fenchel-Umschläge gegen Lungenentzündung, Fencheltee gegen Hustenreiz, Blähungen oder auch als Schutz vor allen möglichen bösen Mächten, das Kraut, die Blüten, die Samen, also die gesamte Pflanze wurde von jeher sehr geschätzt.

Die im Fenchel enthaltenen ätherischen Öle sind nicht nur für den speziellen Geschmack verantwortlich, sondern können die Verdauung unterstützen, entzündungshemmend wirken, den Magen stärken und Leber- und Nierentätigkeit anregen. Allerdings verflüchtigen sich die ätherischen Öle, wenn der Fenchel gekocht wird und so sollte, um die Wirkung der ätherischen Öle zu nutzen, die Knolle roh verzehrt werden. Auch kann regelmäßiger Verzehr helfen den Vitalstofftagesbedarf zu decken.

Kombiniert werden kann Fenchel tatsächlich mit allen Lebensmitteln, denn er harmoniert mit Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten, Risotto, Pasta, Obstsalaten, Smoothies, ....

Bei der Zubereitung sollte man auf die Frische der Knolle achten. In kleine Stücke oder Würfel geschnitten, empfiehlt es sich den Fenchel unter fließendem Wasser kurz zu waschen, um Sand oder Erde abzuspülen. Nun kann er mit wenig Wasser gedämpft werden (8-12 Minuten), dann mit etwas Salz abschmecken, mit Butter beträufeln - guten Appetit!

Außerdem kann Fenchel geschmort, gebraten, frittiert, gegrillt oder auch roh genossen werden - die Zubereitungsdauer ist bei allen Varianten sehr kurz und es können schnelle, einfache Gerichte „gezaubert" werden.

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass das Blattkraut frisch und leuchtend grün aussieht, die Knolle sollte weiß sein und keine braunen Flecken aufweisen und die Schnittflächen sollten nicht angetrocknet sein.

In ein feuchtes Tuch gewickelt, kann der Fenchel bis zu zwei Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt oder auch roh oder kurz blanchiert eingefroren werden.

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